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0:3 bei den Heilbronner Falken
Spielbericht /
Die Steelers haben bei den Heilbronner Falken mit 0:3 verloren. Entschieden wurde die Partie durch einen Treffer in Überzahl, einen langen Abend auf der Strafbank und ein spätes Tor ins verwaiste Gehäuse.
Vertraut war die Kulisse allemal: Weil die EgeTrans Arena derzeit mit Handball belegt ist, hatten die Steelers zuletzt ohnehin in Heilbronn trainiert. Ein Heimvorteil ließ sich daraus allerdings nicht ableiten.
Der Auftakt verlief hektisch. Bereits nach 69 Sekunden musste Mike Fischer auf die Strafbank, kurz darauf folgte Steven Raabe. Beide Unterzahlsituationen überstanden die Steelers ohne Gegentreffer, Felix Noack hielt seinen Kasten sauber. Anders lief es kurz vor der ersten Pause: Jack Dugan saß ab 17:50 wegen eines Cross-Checks, und nur 31 Sekunden später fiel die Heilbronner Führung. Seewald traf nach Vorlage von Nix zum 1:0, das später auch das spielentscheidende Tor sein sollte.
Das Mitteldrittel blieb torlos, war für die Steelers aber der aufwendigste Abschnitt des Abends. Strafen gegen Tim Schüle, Arne Uplegger und David Cerny zwangen das Team immer wieder in Unterzahl. Bei 38:12 kam der Tiefpunkt, als Schüle für einen Cross-Check fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt. Auch diese lange Unterzahl brachten die Steelers vor Noack ohne Gegentor über die Zeit.
Im Schlussabschnitt bot sich zunächst eine Gelegenheit: Nach der Strafe gegen Gauch bei 44:08 hatten die Steelers ihr einziges klares Powerplay der Partie, Zählbares sprang dabei nicht heraus. Stattdessen erhöhte Schutz bei 48:04 auf 2:0, vorbereitet von Nemec und Max Ziergiebel. In der Schlussphase ging Noack für den sechsten Feldspieler vom Eis, Pavlu stellte bei 59:10 ins leere Tor auf 3:0.
Eine Randnotiz mit Steelers-Handschrift: Den Shutout auf Heilbronner Seite sicherte sich Keanu Salmik, der ebenso wie Torvorbereiter Max Ziergiebel und Luca Franzese per Förderlizenz für die Falken auflief. Alle drei gehören eigentlich zum Kader der Steelers.
Am Ende steht ein deutliches Ungleichgewicht in der Statistik: 39 Strafminuten für die Steelers, acht für die Gastgeber.
Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt nicht. Das letzte Testspiel der Vorbereitung steht am 11. September in Weiden an, bevor am 18. September in Regensburg die Saison beginnt. Der Heimauftakt folgt am 20. September gegen Weißwasser.